Rechte des Aktionärs in der Aktiengesellschaft

Rechte des Aktionärs

Die Rechte eines Aktionärs in der Schweiz werden durch drei aktienrechtliche Grundsätze bestimmt. Diese Grundsätze beziehen sich auf folgende Punkte:

  • Kapitalbezogenheit
  • Anonymität
  • Gleichbehandlung

Fortführend werden diese Grundsätze durch folgende allgemeine Rechtsprinzipien erweitert:

  • Sachlichkeitsgebot
  • Schonende Rechtsausübung
  • Rechtsmissbrauchsverbot

Auf diesen Grundrechten stützend, wird ein Aktionär mit verschiedenen Rechten und Pflichten ausgestattet. Wir beleuchten in diesem Artikel für Sie die Rechte eines Aktionärs. Als Aktionär können zunächst zwei verschiedene Rechtsarten genannt werden:

  • Vermögensrechte
  • Mitgliedschaftsrechte

Als Aktionär sind Sie Teilhaber einer Aktiengesellschaft, die dadurch entstehenden Vermögensrechte beziehen sich auf folgende Unterpunkte:

  • Recht auf Gewinnstrebigkeit
  • Recht auf Dividende
  • Bezugsrecht
  • Recht auf Anteil am Liquiditätserlös
  • Recht auf Benutzung der Anlage der AG

Die Mitgliedschaftsrechte unterteilen sich in drei Hauptrechten:

  • Mitwirkunsgrechte
  • Informations- und Kontrollrechte
  • Klagerechte
Im Detail soll nicht auf jedes einzelne Recht eingegangen werden. Als Sonderstellung wird das Recht auf die Dividende herausgegriffen. Da dieses Recht für viele Aktionäre ein besonderes Augenmerk verdient.

Der top Dividenden Zahler in der Schweiz ist die Zurich Insurance Group, die eine Rendite von 6,4 % an ihre Teilhaber ausschüttet. Gefolgt wird das Unternehmen von der Intershop Holding AG, mit 6,0 % und Swisscom mit noch 5,1 %. Die Ausschüttung der Dividende erfolgt meist jährlich an die Aktionäre. Das Datum der Ausschüttung richtet sich nach der Hauptversammlung der AG, die Teilnahme an der Hauptversammlung ist ebenfalls in den Rechten eines Aktionärs verankert.