Unternehmensgründung in der Schweiz

Unternehmensgründung Schweiz

Für Ausländer aus der westeuropäischen EU gibt es grundsätzlich keine Besonderheiten für eine Unternehmungsgründung in der Schweiz zu beachten. Sie sind den Schweizern weitestgehend gleichgestellt. Dennoch ist es von der zündenden Idee bis zur Unternehmensgründung in der Schweiz ein langer Weg, dieser ist jedoch vergleichsweise einfach. Besondere Bewilligungen müssen nur für besondere Berufe beantragt werden. Dazu gehören vor allem Gesundheitsberufe wie auch Berufe, die mit dem Verkehr zu tun haben. Ohne größere Formalitäten kann jederzeit eine einfache Personengesellschaft gegründet werden. Die Mehrwertsteuer-Nummer muss erst zu einem späteren Zeitpunkt beantragt werden. Und auch die Unternehmensstruktur kann zu einem späteren Zeitpunkt noch gewandelt und juristisch sowie steuerlich angepasst werden. Die Wahl der richtigen Rechtsform sollte nach den Umständen des Unternehmens ausgewählt werden. Zu beachten sind die Anzahl der beteiligten Personen, das notwendige und bestehende Startkapital, die gewünschte Haftung, Familienzulagen und natürlich, welches Image eine Firma nach außen vertreten möchte. Eine AG wirkt zum Beispiel auf manche seriöser, als eine GmbH.

Zu Beginn sollten Sie als Unternehmensgründers Ihren Fokus auf das aufeinander Abstimmen der wesentlichen drei Bestandteile richten. Diese sind das Produkt, der Markt und die Finanzierung. Wenn Sie sich als junger Unternehmensgründer damit überfordert fühlen, helfen Ihnen zahlreiche Institutionen und Partnerorganisationen gern weiter. Bitte beachten Sie, dass der Bund keine finanzielle Unterstützung zur Unternehmensgründung vorsieht. Ausschließlich für Arbeitslose gibt es Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung von Unternehmensgründungen in der Schweiz.

Natürlich gehören zu jeder Unternehmensgründung in der Schweiz diverse Behördengänge, um alle wichtigen Dokumente erstellen und beantragen zu können. Bitte achten Sie auf eine fehlerfreie Erstellung der benötigten Dokumente. Fehlerhafte Dokumente werden nicht selten an den Ersteller zur Korrektur zurückgeschickt. Diese kann mit zusätzlichen Kosten verbunden sein und auf jeden Fall mit längeren Wartezeiten. Außerdem müssen die Dokumente den Anforderungen der kantonalen Handelsregisterämter entsprechen. Nur wenn die Dokumente fehlerfrei und komplett sind, kann Ihr Unternehmen vom Handelsregisteramt in das Handelsregister eingetragen werden. Damit Sie dabei nicht den Überblick verlieren und alle notwendigen Dokumente und Weg erledigen, stehen Ihnen die kantonalen Wirtschaftsförderungen und die Schweizer Technologie- und Gründerzentren beratend zur Seite. Sie können sogar Lokalitäten und Dienste zu günstigen Konditionen vermitteln.